Am Freitag, den 25. November, starteten wir wieder zum alljährlichen Vovinam-Bundeslehrgang in Hinsbeck.
Mit zwei vollen Autos fuhren Meister Rainer, die Trainer Martina, Chris, Hanna, Jonathan und Valentin sowie die
Schüler Tamara S. und Tamara C., Sascha und Jule in Richtung der niederländischen Grenze. Die Vorfreude im Gepäck, erreichten wir nach knapp fünf Stunden unser Ziel.
 
Angekommen, wurden die Zimmer bzw. Häuser bezogen, eine stärkende Mahlzeit genommen und der Rest des Abends
zuerst im Schwimmbad und letztlich in entspannter und doch geselliger Runde in der Deckenpfronner Hütte verbracht. Am Samstag ging es früh los mit der ersten Trainingseinheit. Während die Trainer unter Meister Jürgen (aus Minden) und Meister Georges (Suttgart) Leitung trainierten, nahmen Tamara S. und Sascha in ihrer Gruppe bei Meister Rainer und Meisterin Simone (Stuttgart) Unterricht in Faust- und Messerabwehrtechniken. Unsere zwei jüngsten Teilnehmer Tamara C. und Jule wiederholten in ihrer Gruppe bereits erlernte Grundtechniken, konnten diese auch in der Nachmittagseinheit weiter verfeinern und bekamen durch den Unterricht bei drei verschiedenen Trainern die vielfältigsten Tipps und Tricks. Nach dem Mittagessen und einer zweistündigen Pause, die der Entspannung diente, fuhren wir mit dem Training in den bereits gebildeten Konstellationen fort.
 
Abends hatten ein paar unserer Teilnehmer immer noch nicht genug und verbrannten ihre letzten Kräfte des Tages wieder im Schwimmbad. Schließlich ließen wir auch den Samstag in gediegener Runde ausklingen, um sonntagmorgens in der dritten Einheit auch wieder alles geben zu können. Nach einem ausgiebigen Frühstück wurden nun die am Tag zuvor erlernten Techniken und Taktiken wiederholt und bis zur Perfektion geübt sowie durch teils gegebene Trainerwechsel neue Eindrücke erworben. Den Schlussakkord des Trainings bildete ein Theorie-Stündchen bei Meister Hoi, Deutschlands ranghöchstem Meister, der die Philosophie des Vovinams schon seit einigen Jahrzehnten lebt.
 
Nach dem an- und abschließenden Mittagessen, brachen wir wieder in die Heimat auf. Mit neuen Eindrücken und weiterentwickelten Techniken, mit schönen und spaßigen Erinnerungen, erreichten wir Deckenpfronn erschöpft, aber sehr zufrieden gegen 18 Uhr.
 
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